Cannabis als Rauschmittel – was ist die gesündeste Art zu konsumieren?

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Lisa
Hallöchen, schön das du da bist! Wir haben zuletzt im Urlaub ein bisschen mehr in die Richtung Brownies experimentiert. Warum das ganze für uns aktuell unsere Lieblingsart des Konsums geworden ist erzähle ich euch heute!

Das Wichtigste auf einen Blick

Wer Cannabis als Rauschmittel nutzt, muss es nicht zwangsläufig rauchen – und genau hier wird es für die Gesundheit spannend. Beim Verbrennen entstehen Stoffe, die deine Lunge belasten, während Edibles wie Brownies komplett ohne Rauch auskommen. Dafür wirken sie ganz anders: Die Wirkung kommt später, hält länger und rollt wellenartig an, weshalb die richtige Dosierung das A und O ist. In diesem Beitrag erzählen wir, warum wir Edibles für die schonendere Variante halten, wie unser Brownie-Rezept mit Cannabisbutter funktioniert und wie du dich Schritt für Schritt an deine Menge herantastest.

Welche Konsumform ist die gesündeste?

Ehrlich gesagt: Eine wirklich „gesunde“ Art, Cannabis als Rauschmittel zu nutzen, gibt es nicht – es bleibt ein Rauschmittel. Aber es gibt riesige Unterschiede darin, wie schonend die einzelnen Wege sind. Wenn du Cannabis rauchst, verbrennt das Pflanzenmaterial, und dabei entstehen Teer und Reizstoffe, die deine Lunge belasten.

Verdampfen ist schon deutlich sanfter, weil nichts verbrennt. Edibles gehen aber noch einen Schritt weiter: Sie lassen die Lunge komplett außen vor. Der Haken ist nur, dass dein Körper den Wirkstoff dafür ganz anders aufnimmt – er hat viel mehr Zeit dafür, und dadurch wirkt es stärker und länger, als viele erwarten.

Was Edibles sind

Kurz erklärt: Edibles sind alles, was du isst und worüber du den Wirkstoff aufnimmst – also Brownies, Cannabis Kekse, Space Cookies oder Gummibärchen. Beim Essen hat dein Körper viel länger Zeit, den kompletten Wirkstoff aufzunehmen, und dadurch wirkt es stärker und länger als beim Rauchen. Genau deshalb kannst du ein halbes Gramm im Brownie nicht mit einem halben Gramm im Joint vergleichen – das sind zwei völlig verschiedene Welten.

Das Zweite, das du wissen musst: Die Wirkung lässt sich Zeit. Während ein Zug an der Bong fast sofort kommt, dauert es bei Edibles gerne mal 30 bis 90 Minuten, bis überhaupt etwas passiert. Dafür begleitet dich die Wirkung dann über Stunden – und sie kommt nicht am Stück, sondern in Wellen.

Der Brownie auf dem Bild stammt aus einem Coffeeshop in Amsterdam und war nicht nur super lecker, sondern hatte auch ganz schön Wumms!

Unser Brownie-Rezept mit Cannabisbutter

Die Basis ist ein klassisches, schön saftiges Brownie-Rezept (das Original stammt z. B. von emmikochteinfach.de) – wir haben es nur um die Cannabisbutter ergänzt. Wir haben in einer 25 × 15 cm Form gebacken und dafür 15 g verwendet. Wenn du Cannabisbutter herstellen willst, ist das der einfachste Einstieg in Edibles, weil du sie für fast jedes Rezept nutzen kannst.

Schritt 0 – die Cannabisbutter: Gib die 200 g Butter in einen Topf und lass sie bei kleiner Hitze schmelzen. Dann rührst du das fein gegrindete Gras ein und lässt das Ganze etwa eine halbe Stunde ganz leicht köcheln – wirklich nur sanft, nichts anbraten. Du kannst das Gras danach absieben, wenn du es geschmacklich nicht zwischen den Zähnen haben möchtest. Wir lassen es meistens drin, weil es im Ofen beim Backen noch ein bisschen weiterzieht – und genau das würden wir dir auch empfehlen.

Zutaten (ergibt bei uns 30 Stücke):

• 200 g Butter (für die Cannabisbutter, siehe oben)

• 250 g Zartbitterschokolade (ca. 50 % Kakao)

• 250 g brauner Zucker

• 200 g Mehl

• 50 g Backkakao

• 4 Eier (Größe M, zimmerwarm)

• 1 Päckchen Bourbon-Vanillezucker

• ½ TL Backpulver

• 1 Prise Salz

• etwas Butter zum Einfetten

• optional: Schoko-Chunks als Topping

Zubereitung:

1. Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen und die Form großzügig mit Butter einfetten.

2. Cannabisbutter wie oben vorbereiten und vom Herd nehmen. Schokolade grob hacken, in der noch warmen (nicht kochenden) Butter schmelzen und zur Seite stellen.

3. Eier, braunen Zucker und Vanillezucker ca. 3 Minuten hell-cremig aufschlagen.

4. Mehl, Backkakao, Backpulver und Salz separat mischen und nur kurz – etwa 20 bis 30 Sekunden – unter die Eimasse rühren.

5. Die flüssige, nicht mehr heiße Schoko-Butter unterheben.

6. Teig in die Form streichen, nach Belieben Chunks darüber, auf der zweiten Schiene von unten ca. 25 Minuten backen. Innen darf er ruhig noch saftig-teigig sein – nicht trocken durchbacken.

7. Vollständig auskühlen lassen und dann mit dem Lineal in 30 gleich große Stücke schneiden – das sind ungefähr 0,5 g pro Stück. Falls deine etwas schwächer sein sollen, teil sie einfach häufiger!

Richtig dosieren: lieber erstmal zu wenig

Wir haben wirklich mit dem Lineal nachgemessen, wo wir schneiden – so weißt du am Ende ziemlich genau, was in einem Stück steckt. Weil wir nicht gleich ein ganzes probieren wollten, haben wir mit einem halben Stück angefangen. Und ich sag mal so: Das hat geballert. Für später haben wir dann meistens weniger als die Hälfte genommen.

Das musst du aber für dich selbst herausfinden. Wenn du eher die ganz leichte, entspannte Wirkung magst, fang mit einem Viertel an und taste dich langsam an die Menge heran, die dir gefällt. Der absolute Game-Changer dabei: Stell dir einen Timer und merk dir die Regel, frühestens nach zwei bis zweieinhalb Stunden nachzulegen. Den Fehler kennt nämlich jeder – man denkt „geht noch“, legt nach, und am Ende ist es zu viel.

Die Wellen reiten wie sie kommen

Die Wirkung von Edibles kommt wellenartig. Du merkst, wie es langsam anfängt, eine Welle baut sich auf – und wenn du das Gefühl hast, die ist zu viel, ist das halb so wild. Sie geht auch wieder runter, und irgendwann kommt die nächste. Am besten nimmst du die Wellen, wie sie kommen, und reitest sie einfach.

Was dabei wichtig ist: viel trinken. Den ganzen Tag durchgehend Wasser, denn für deinen Kreislauf ist es ganz schön anstrengend, über Stunden high zu sein. Das ist kein Detail am Rande, sondern macht den Unterschied zwischen einem entspannten und einem zähen Tag.

Edibles für unterwegs richtig lagern

Für den Urlaub ist das richtig praktisch. Du nimmst einfach eine Brotdose mit, packst die Menge rein, die du dabeihaben möchtest, einen Löffel dazu – und kannst unterwegs ganz entspannt portionieren. Im Kühlschrank halten die Brownies locker ein bis zwei Wochen.

Alles, was du nicht so schnell aufessen kannst, frierst du am besten gleich fertig portioniert ein. Dann nimmst du dir später einfach kleine Würfel raus und steckst sie direkt in den Mund – ein bisschen wie eine Eispraline. Klingt unspektakulär, ist aber tatsächlich sehr zu empfehlen.

Auf dem Bild könnt ihr meine neuen Carrot Cake mit Frosting sehen, das ist mein neuster Edible Versuch. Das Rezept dazu folgt auch bestimmt bald! 😄

Frühstück, Brownie, Sauna

Für uns hat sich ein kleines Ritual etabliert: ganz normal frühstücken, dann ein Stück Brownie nehmen und in die Sauna gehen. Bademantel an, gemütlich rüberschlendern (im Hotel gibt's ja meistens eine), und dann ganz entspannt den Saunagang durchziehen. Danach unbedingt noch irgendwo hinsetzen und runterkommen.

Der Trick dabei: Weil du nach dem Essen schon wieder andere Sachen machst, vergisst du fast, dass die Wirkung gleich kommt. Und wenn sie dann anrollt, während du frisch aus der Sauna kommst, ist das ein richtig gutes, entspanntes Gefühl. Auch hier gilt wieder – konsequent viel trinken, einmal wegen der Sauna und einmal wegen der Wirkung.

Unser Fazit

Für uns sind Edibles die schonendste Art, Cannabis als Rauschmittel zu nutzen, weil die Lunge komplett außen vor bleibt – aber nur, wenn du die Dosierung respektierst. Brownies sind ideal, wenn du eine lange, ruhige Wirkung suchst und vom Rauchen sowieso weg willst. Weniger geeignet sind sie, wenn du schnelle Kontrolle oder kleine Mikro-Dosen über den Tag brauchst, denn da bist du mit Verdampfen besser dran.

Unterm Strich: Fang niedrig an, stell dir einen Timer, trink genug – dann sind selbstgemachte Brownies eine der angenehmsten Varianten überhaupt. Probier dich in Ruhe an deine Menge heran, dann hast du lange Freude dran.

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Habe am Sonntag einen Norddampf Relict Vapo bestellt. Er wurde direkt am Montag um 9 Uhr versandt und war am Dienstag mitsamt ein paar schöner Dreingaben (Aufkleber, Süssigkeiten, Aufkleber) da.
Besser geht's nicht.
Bin sehr erfreut :-)

Veröffentlicht vor 1 Monat
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Veröffentlicht vor 4 Monaten
M.T. Bewertung