Mad Heaters Tempest 2 im Test:

Zuletzt aktualisiert:
Julian
Lange war DynaVap quasi konkurrenzlos! Umso spannender, dass sich jetzt endlich andere Hersteller an mechanische Vaporizer wagen. Als jemand der selbst fast ausschließlich mit Vaporizern unterwegs ist, verstehe ich den Trend und die Vorteile von Akkulosen Vaporizern. Was Mad Heaters hier abliefert, lohnt sich genauer anzuschauen!

Das Wichtigste auf einen Blick

Ist das der DynaVap-Killer? Der Tempest V2 von Mad Heaters ist kein einfacher Nachbau, sondern eine eigenständige Weiterentwicklung im Bereich der manuellen Vaporizer. Statt nur auf das bekannte Prinzip zu setzen, kombiniert er starke Performance, spürbar mehr Kontrolle und eine robuste Vollmetall-Bauweise in einem Gerät.

Gerade für Nutzer, die bei einem Butan Vaporizer mehr wollen als nur ein funktionierendes Standard-Setup, wirkt der Tempest 2 wie eine echte Ansage. Technisch, durchdacht und klar auf effiziente Extraktion ausgelegt, hebt er sich in mehreren Punkten deutlich von vielen klassischen Modellen ab.

Was den Tempest V2 besonders macht

Der Tempest 2 kombiniert mehrere Eigenschaften, die man in dieser Form nicht oft zusammen findet:

  • Hitzeindikator direkt an der Cap
  • reiner Konvektionsbetrieb
  • variable Kammergröße bis etwa 0,2 g
  • sehr offener Airflow
  • anpassbare Zuluft
  • unterschiedliche Ball-Materialien für individuelles Heizverhalten
  • einfache Reinigung
  • robuste Vollmetall-Bauweise

Gerade diese Mischung macht ihn so interessant. Viele manuelle Vaporizer sind entweder simpel, aber eingeschränkt, oder leistungsstark, aber zickig im Handling. Beim Tempest 2 wirkt es so, als hätte Mad Heaters versucht, genau diese Schwäche zu beseitigen.

Verarbeitung und erster Eindruck

Der Tempest 2 macht direkt einen sehr robusten Eindruck. Das überrascht nicht, denn das Gerät besteht praktisch nur aus Metall. Dadurch fühlt es sich wertig, massiv und angenehm stabil an. Gleichzeitig vermittelt es das Gefühl, im Alltag einiges wegzustecken. Wer einen Vaporizer sucht, den man nicht bei jeder Bewegung vorsichtig behandeln muss, wird hier schnell aufmerksam.

Optisch geht der Tempest 2 ebenfalls einen eigenen Weg. Er sieht nicht nostalgisch oder klassisch aus, sondern eher technisch und modern. Das ist natürlich Geschmackssache, hebt ihn aber klar von vielen anderen Geräten in diesem Bereich ab.

Auch die Verpackung ist angenehm reduziert. Statt unnötigem Kunststoff gibt es eine schlichte, funktionale Lösung. Das passt zum Gesamtbild des Geräts: durchdacht, praktisch und ohne überflüssige Spielereien.

So funktioniert der Tempest 2

Der Tempest 2 ist ein manueller Vaporizer ohne Akku. Er wird mit einem Torch-Feuerzeug oder einem Induktionsheizer erhitzt. Das ist zunächst nichts völlig Neues, aber die Art, wie Mad Heaters das umgesetzt hat, ist bemerkenswert.

Erhitzt wird im vorgesehenen Bereich der Kappe, während der Hitzeindikator sichtbar ansteigt. Zusätzlich gibt es Klicks als Orientierung. Der entscheidende Unterschied zu vielen anderen Geräten: Man ist nicht nur auf Klicks angewiesen, sondern hat eine sichtbare Rückmeldung über den Hitzestand.

Genau das macht den Tempest 2 so stark. Statt blind nach Gehör zu arbeiten oder sich nur an Timing zu gewöhnen, sieht man direkt, wo man sich temperaturmäßig bewegt. Dadurch wird das Ganze reproduzierbarer und deutlich einsteigerfreundlicher.

Der Hitzeindikator ist mehr als nur ein Extra

Der Hitzeindikator ist vermutlich eines der stärksten Argumente für den Tempest 2. Bei vielen manuellen Vaporizern gehört die Lernkurve fest zum Konzept. Man muss ausprobieren, versehentlich überhitzen, den richtigen Abstand zur Flamme finden und ein Gefühl dafür entwickeln, wann man wieder neu erhitzen kann.

Beim Tempest 2 wird genau diese Hürde deutlich kleiner. Das Gerät gibt dir viel mehr Rückmeldung als klassische Lösungen. Und genau das macht einen echten Unterschied im Alltag.

Das hat zwei große Vorteile. Erstens kommen Einsteiger deutlich schneller zu guten Ergebnissen. Zweitens können erfahrene Nutzer ihre Sessions viel präziser wiederholen. Wer einmal herausgefunden hat, welche Aufheizung zum eigenen Material und Zugverhalten passt, kann dieses Ergebnis deutlich leichter reproduzieren.

Reine Konvektion statt Kontaktwärme

Ein weiterer großer Punkt ist das Heizprinzip. Der Tempest 2 arbeitet als Konvektionsvaporizer. Die Kräuter werden also primär durch heiße Luft erhitzt, nicht durch direkten Kontakt mit heißen Kammerwänden.

Das sorgt in der Regel für einen klareren Geschmack, eine gleichmäßigere Extraktion und mehr Kontrolle über die Session. Gerade bei manuellen Geräten ist das ein echter Vorteil, weil Konvektion oft anspruchsvoller umzusetzen ist als ein einfacheres Kontaktwärme-Prinzip.

In der Praxis merkt man das vor allem daran, dass der Tempest 2 schnell anspricht und trotzdem nicht hektisch wirkt. Wenn die Aufheizung sitzt, liefert er früh dichten Dampf und bleibt dabei angenehm kontrollierbar. Genau das ist der Punkt, den viele bei einem starken Butan Vaporizer suchen.

Mad Heaters Vaporizer

Ball Vape im Taschenformat

Der Tempest 2 ist im Grunde ein Ball Vape in tragbarer Form. In der Kappe sitzen kleine Kugeln, die Wärme speichern und kontrolliert abgeben. Genau dadurch entsteht das kräftige, schnelle und zugleich reproduzierbare Heizverhalten.

Spannend ist dabei, dass diese Kugeln nicht nur ein technisches Detail sind. Je nach Material verändert sich auch das Verhalten des Vaporizers. Unterschiede bei Wärmespeicherung und Wärmeabgabe können das Dampferlebnis spürbar beeinflussen.

Damit wird der Tempest 2 nicht nur zu einem Vaporizer, sondern zu einem System, das sich an die eigenen Vorlieben anpassen lässt. Wer gerne etwas an seinem Setup feilt, bekommt hier deutlich mehr Spielraum als bei vielen klassischen Geräten.

Kammergröße und Microdosing

Die Kammer wird mit bis zu etwa 0,2 g angegeben. In der Praxis hängt die tatsächliche Füllmenge natürlich wie immer vom Material ab, also von Struktur, Feuchtigkeit und Mahlgrad.

Besonders gut gelöst ist, dass die Kammer nicht starr ist. Das Sieb lässt sich in mehreren Positionen einsetzen, sodass auch kleinere Füllmengen problemlos möglich sind. Damit eignet sich der Tempest 2 nicht nur für kräftigere Sessions, sondern auch sehr gut für Microdosing.

Das ist wichtig, weil viele Nutzer bei manuellen Vaporizern bewusst mit kleineren Mengen arbeiten. Ein Gerät, das nur mit voller Kammer wirklich gut funktioniert, ist da schnell unflexibel. Der Tempest 2 macht hier einen deutlich vielseitigeren Eindruck.

Airflow: Einer der größten Pluspunkte

Ein Punkt, der beim Tempest 2 besonders auffällt, ist der Durchzug. Das Gerät bietet einen sehr offenen Airflow und hebt sich damit spürbar von vielen anderen manuellen Vaporizern ab.

Viele Modelle in diesem Bereich ziehen sich eher restriktiv. Manche mögen dieses enge Zuggefühl, andere empfinden es auf Dauer als anstrengend. Der Tempest 2 geht hier klar in die andere Richtung und liefert ein luftiges, freies Zugverhalten mit ordentlich Volumen.

Dazu kommt, dass sich die Zuluft zusätzlich anpassen lässt. Nicht nur das Kickloch spielt eine Rolle, sondern auch die obere Luftzufuhr. Das macht den Vaporizer besonders interessant für Nutzer, die ihr Setup wirklich abstimmen wollen. Wer mehr Widerstand möchte, kann ihn anpassen. Wer maximal offenen Airflow mag, bekommt ihn ebenfalls.

Dampfqualität und Extraktion

Hier liegt eine der größten Stärken des Tempest 2. Die Dampfentwicklung ist kräftig, direkt und dabei erstaunlich gleichmäßig. Vor allem aber wirkt die Extraktion sauber und kontrollierbar.

Das ist ein Punkt, an dem sich gute von mittelmäßigen Vaporizern trennen. Viel Dampf allein sagt noch nicht viel aus. Wenn ein Gerät zwar Wolken produziert, aber ungleichmäßig extrahiert oder schnell zu röstig wird, bringt das auf Dauer wenig.

Beim Tempest 2 passt das Gesamtbild deutlich besser zusammen. Er kann ordentlich Leistung liefern, ohne dabei unruhig oder unausgewogen zu wirken. Genau deshalb ist er nicht nur für Wolkenjäger interessant, sondern auch für Nutzer, die Wert auf Effizienz und saubere Ergebnisse legen.

Dampftemperatur und Nutzungskomfort

Trotz der starken Leistung bleibt der Tempest 2 im Alltag angenehm nutzbar. Der Dampf wirkt nicht unnötig scharf, und auch das Zugverhalten trägt dazu bei, dass das Gerät trotz kräftiger Performance nicht anstrengend wird.

Im relevanten Haltebereich bleibt der Tempest 2 gut kontrollierbar. Natürlich gilt wie bei jedem Butan Vaporizer: Die Kappe selbst wird heiß und sollte nicht berührt werden. Das ist nichts Ungewöhnliches, gehört bei dieser Geräteklasse aber immer dazu.

Insgesamt wirkt der Nutzungskomfort überraschend hoch. Vor allem dann, wenn man bedenkt, dass es sich hier nicht um einen elektronischen Session-Vaporizer handelt, sondern um ein manuell erhitztes Gerät mit klarer Performance-Ausrichtung.

Aufheizzeit: Schnell genug für On-Demand

Ein großer Vorteil des Tempest 2 ist sein On-Demand-Charakter. Das Gerät muss nicht lange vorbereitet werden und lässt sich relativ spontan nutzen.

Entscheidend ist dabei nicht nur die reine Aufheizzeit, sondern was danach passiert. Der Tempest 2 liefert schnell spürbare Ergebnisse und wirkt nicht wie ein Gerät, das erst mehrere Züge lang anlaufen muss. Genau das macht ihn für viele Nutzer alltagstauglich.

Gerade unterwegs oder zwischendurch ist das ein echter Pluspunkt. Wer nicht erst eine klassische Session planen will, sondern lieber flexibel bleibt, bekommt hier ein Gerät, das gut zu diesem Nutzungsverhalten passt.

Reinigung und Wartung

Ein weiterer Pluspunkt ist die Reinigung. Der Tempest 2 lässt sich vergleichsweise unkompliziert zerlegen und pflegen. Das ist gerade bei Geräten mit mehreren Komponenten wichtig, weil gute Leistung im Alltag nur dann Spaß macht, wenn die Wartung nicht nervt.

Die relevanten Teile lassen sich gut erreichen und sauber halten. Dazu kommt, dass es passende Ersatzteile und Zubehör gibt, etwa O-Ringe, Siebe oder weitere Komponenten für die regelmäßige Pflege.

Das spricht dafür, dass der Tempest 2 nicht als Wegwerfprodukt gedacht ist, sondern als System, das langfristig genutzt und instand gehalten werden kann. Gerade in dieser Preisklasse ist das ein wichtiger Punkt.

Zubehör und Tuning-Potenzial

Der Tempest 2 ist klar an Nutzer gerichtet, die gerne an ihrem Setup feilen. Zubehör ist hier kein Nebengedanke, sondern Teil des Konzepts.

Dazu gehören zum Beispiel:

  • unterschiedliche Kugelmaterialien
  • verschiedene Kühleinheiten
  • Ersatzsiebe
  • O-Ringe
  • Adapter für Induktionsheizer

Das macht den Tempest 2 besonders spannend für Leute, die nicht einfach nur konsumieren, sondern ihr Gerät gezielt anpassen wollen. Gleichzeitig ist das auch ein kleiner Nachteil: Wer ein komplett fertiges Rundum-sorglos-Paket sucht, muss sich je nach Anspruch eventuell noch Zubehör dazukaufen.

Unser Fazit

Kein Hype, sondern eine echte Ansage!

Der Tempest 2 ist kein Gerät, das nur kurz Eindruck macht. Er bringt in mehreren entscheidenden Bereichen richtig starke Eigenschaften mit: Performance, Durchzug, Extraktion, Anpassbarkeit und Bedienbarkeit.

Besonders bemerkenswert ist, dass er trotz seiner technischen Möglichkeiten nicht unnötig kompliziert wirkt. Genau das macht ihn so spannend. Viele leistungsstarke Geräte fordern spürbar Einarbeitung. Der Tempest 2 verbindet dagegen Leistung und Kontrolle mit einer Bedienung, die deutlich zugänglicher wirkt als bei vielen anderen manuellen Vaporizern.

Ob er der DynaVap-Killer ist? Für manche ganz sicher. Für andere eher eine hochwertige Alternative. Aber dass der Tempest 2 zu den spannendsten manuellen Vaporizern gehört, die man aktuell bekommen kann, steht für uns ziemlich klar fest.

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Thomas 🇩🇪 ✔ Verifizierter Kauf
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Super!

Habe am Sonntag einen Norddampf Relict Vapo bestellt. Er wurde direkt am Montag um 9 Uhr versandt und war am Dienstag mitsamt ein paar schöner Dreingaben (Aufkleber, Süssigkeiten, Aufkleber) da.
Besser geht's nicht.
Bin sehr erfreut :-)

Veröffentlicht vor 1 Monat
M.T. 🇩🇪 ✔ Verifizierter Kauf
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Bester Headshop

Super schnell versendet, alles dabei und mehr :D Sogar mit einer kleinen persönlichen Nachricht. Richtig süß! Ich weiß auf jeden Fall wo ich in Zukunft bestelle. Die konischen CTIP Kohlefilter findet man woanders auch selten - und hier waren sie am günstigsten. Also geile Auswahl, gute Preise, geiler Service, ich kenne keinen Shop der die 5 Sterne mehr verdient hätte!

Veröffentlicht vor 4 Monaten
M.T. Bewertung