Lagerung von Cannabis: So lagerst du dein Gras richtig

Richtige Aufbewahrung von Cannabis ist entscheidend, um deine Blüten vor schädlicher Hitze, Feuchtigkeit und Licht zu schützen. Neben diesen Faktoren gibt es weitere Aspekte, die du bei der Aufbewahrung von Cannabis berücksichtigen solltest. Die Feuchtigkeit spielt dabei eine zentrale Rolle, um sicherzustellen, dass deine Cannabisblüten nach dem Genuss einen anregenden High-Effekt erzeugen und nicht an Qualität verlieren. Aber wie bewahrt man sein Gras am besten auf, um seine Frische über einen längeren Zeitraum zu bewahren? In diesem Beitrag erfährst du, wie du Cannabis optimal lagerst und warum die angemessene Feuchtigkeit eine bedeutende Rolle spielt.

 

Die rihtige Lagerung von Cannabis

 

Die Bedeutung der Luftfeuchtigkeit bei der Cannabis-Aufbewahrung

Die Luftfeuchtigkeit spielt eine der wichtigsten Rolle bei der Lagerung von Cannabis. Ist die Feuchtigkeit entweder zu hoch oder zu niedrig, kann der angestrebte Höhenflug schnell in einen Stimmungsabsturz umschlagen. Beides führt dazu, dass das Cannabis nicht mehr die Qualität hat, die es direkt nach der Ernte besaß, und im schlimmsten Fall sogar unbrauchbar wird. Wie sich übermäßige oder unzureichende Feuchtigkeit auf dein Gras auswirken kann und wie du dies vermeiden kannst, erklären wir dir in diesem Artikel. Schließlich sollte kein Liebhaber von Cannabis nach einem Zug am Joint oder einem Hit aus der Bong enttäuscht sein! 

Hast du schon einmal zu feuchtes Weed geraucht? Falls nicht, dann sei froh! Denn geschmacklich ähnelt es eher dem von Gras - jedoch nicht dem erwünschten Aroma der schönen Hanfpflanze, sondern eher dem von einer Wiese. Du kannst dir sicher vorstellen, dass dies keine kulinarische Freude ist. Je feuchter dein Cannabis ist, desto mehr beeinträchtigt es den Genuss deines Joints oder deines Kopfes. Dies liegt nicht nur am Aroma, sondern auch daran, dass es schwer entzündlich ist. Wer schon mal versucht hat einen Joint anzuzünden mit zu feuchtem Material, wird wissen wovon Ich rede.  

Wird dein Cannabis über einen längeren Zeitraum zu viel Feuchtigkeit ausgesetzt, kann dies zu einem ernsthaften Problem führen: Statt einer gesunden grünen Blüte mit glänzenden Trichomen erwartet dich ein Bud mit einem unerwünschten weißen Pelz - jedoch nicht von der schicken, modischen Art, sondern von der gefürchteten. Schimmel hat sich gebildet. In einem solchen Fall bleibt dir leider keine andere Wahl, als deinen Vorrat zu entsorgen, denn Schimmel ist nicht nur gesundheitsschädlich, sondern schmeckt auch widerlich. Falls du Schimmel auf deinen Buds entdeckst, solltest du es unbedingt entsorgen und nicht konsumieren! Schimmel in deiner Lunge kann böse Folgen haben!

Aber auch das Gegenteil sorgt für Frust statt Cannabis-Freude. Zu trockenes Gras bröselt, brennt schnell ab, verursacht Reizungen in der Lunge und führt (im wahrsten Sinne des Wortes) zu einer ernüchternden Erfahrung. Zu trockenes Weed verleiht dir nicht annähernd das gleiche High-Gefühl wie frisches. Dies liegt daran, dass sich Cannabinoide und Terpene abbauen - die entscheidenden Komponenten, die für den berauschenden Effekt verantwortlich sind. Statt eines angenehmen Highs und eines guten Geschmacks erwartet dich ein nahezu wirkungsloses Cannabis, das einen erheblichen Verlust an Aroma erlitten hat. Daher ist es von entscheidender Bedeutung, dass dein Gras weder zu feucht noch zu trocken ist. Die ideale Luftfeuchtigkeit liegt zwischen 55 und 62 Prozent. Ich persönlich empfinde die Lagerung bei 62% als ideale Luftfeuchtigkeit. Für die solche Fälle gibt es Boveda Packs, die dein Cannabis in einem Glas oder anderen verschlossenen Gefäß bei der idealen Luftfeuchtigkeit hält. Egal ob es vorher zu trocken oder zu feucht war, durch diese Luftregulierer wird es immer auf 62% reguliert und das für mehrere Monate!

 

Cannabis nicht in der Sonne lagern

  

Die Rolle von Licht bei der Aufbewahrung von Cannabis

Die Lagerung von Cannabis ist eine Kunst für sich, wobei Licht eine entscheidende Rolle spielt. Am besten lagerst du dein Cannabis im Dunkeln um es vor den schädlichen Auswirkungen des UV-Lichts zu schützen und somit langanhaltenden Genuss zu gewährleisten.

Vergiss das Sonnenbad für deine kostbaren Buds, denn sie verhalten sich eher wie Vampire, die das Tageslicht meiden. UV-Licht führt zur Zersetzung der wertvollen Cannabinoide und Terpene, wodurch dein Cannabis an Wirksamkeit und Geschmack verliert. Daher sind schattige und dunkle Lagerorte die beste Wahl für die Aufbewahrung deiner Blüten.

Keine Sorge, du musst nicht unbedingt zum nächsten Vampirschloss-Laden rennen, um einen geeigneten Aufbewahrungsort für dein Gras zu finden. Violettglas kann ein verlässlicher Partner im Kampf gegen das lichtbedingte Aroma-Verbrechen. Dieses besondere Glas blockiert schädliche UV-Strahlung, bewahrt jedoch gleichzeitig die energetischen Eigenschaften deiner Blüten. Auf diese Weise bleibt dein Cannabis nicht nur geschützt, sondern auch vitalisiert und energetisiert – ein wahrer Genuss in jeder Hinsicht! Eine einfache Schublade oder Schrank tut es aber oftmals auch.

  

Die Bedeutung der Temperatur bei der Cannabis-Aufbewahrung

Wenn du es gerne warm und gemütlich magst, teilt dein Gras diese Vorliebe nicht unbedingt. Temperaturen zwischen 25,5 und 30 Grad Celsius begünstigen nämlich die Bildung von Schimmel. Also, nimm das Hotboxen nicht zu wörtlich und sorge stattdessen für eine eher kühle Raumtemperatur.

Allerdings ist Vorsicht geboten: Cannabis sollte auch nicht zu kalt gelagert werden. Im Gefrierschrank können die Trichome einfrieren und dadurch leicht vom Weed abfallen. Auch der Kühlschrank ist keine geeignete Wahl, da die Qualität durch Luftfeuchtigkeit und Temperaturschwankungen beeinträchtigt wird.

 

Cannabis richtig lagern

 

Die ideale Aufbewahrungsbox für Cannabis

Falls du deine Blüten bisher in Tüten oder Baggies aufbewahrst, wird es Zeit, sie dort herauszuholen! Tüten und auch Plastikbehälter sind durchlässig für Licht und können zudem dazu führen, dass sich Wärme staut, was deinem Gras nicht zuträglich ist. Außerdem sind fast alle Baggies leicht luftdurchlässig, deshalb verliert dein Cannabis auf Dauer seinen Geruch. Die Trichome könnten sonst am Plastik haften bleiben, die Wirkung wird schwächer und der Rauch rauer. Glasbehälter wie dieses von RAW stellen sicher, dass dein Gras luftdicht gelagert wird.

 

Wenn Cannabis altert, können verschiedene Faktoren den Verfall der Blüten beeinflussen. Licht, Luft, Temperatur und Feuchtigkeit spielen hierbei eine entscheidende Rolle. Hier sind einige Tipps, um diesen Einflüssen entgegenzuwirken und deine Buds frisch zu halten:

Licht: UV-Licht ist der größte Feind von Cannabis. Lagere es an einem dunklen, schattigen Ort oder verwende Violettglas, um Lichtschäden zu minimieren. 

Luft: Zu viel Sauerstoff beschleunigt den Abbau von Cannabinoiden und Terpenen. Bewahre dein Cannabis in luftdichten Behältern auf, um den Kontakt mit Sauerstoff zu begrenzen. Ein Vakuumversiegelungsgerät kann dabei helfen, die Luft zu entfernen.

Temperatur: Hohe Temperaturen können Cannabis austrocknen und den Abbau von Terpenen fördern. Lagere deine Buds idealerweise zwischen 15 und 21 Grad Celsius und vermeide direkte Hitze oder plötzliche Temperaturschwankungen.

Feuchtigkeit: Die richtige Feuchtigkeitsbalance ist entscheidend, um Schimmelbildung oder Austrocknung zu verhindern. Eine relative Luftfeuchtigkeit von etwa 55-62% ist ideal. Feuchtigkeitsregulatoren wie Boveda-Päckchen können hierbei hilfreich sein.

 

Feuchtigkeit deines Cannabis regulieren

 

So hältst du dein Cannabis lang anhaltend feucht und frisch

Möchtest du, dass dein Weed sich bei dir wohlfühlt? Dann sind die Boveda Feuchtigkeitsregulierer die perfekte Wahl für dich. Diese kleinen Packs verfügen über zwei Kammern – eine absorbiert überschüssige Feuchtigkeit im Behälter, während die andere bei Bedarf Feuchtigkeit an das Cannabis abgibt. Auf diese Weise reguliert sich die Luftfeuchtigkeit in deinem Behälter automatisch, und du musst dir keine Sorgen machen. Boveda Packs können mehrere Monate halten und dein Gras frisch halten. Wenn du dein Glas oder Behältnis oft lange öffnest, kann sich diese Zeit reduzieren, da es schneller austrocknen kann. Sobald sich dein Boveda Pack komplett trocken anfühlt ist es bereit gewechselt zu werden.

 

Optimale Cannabis-Aufbewahrung: Der richtige Behälter macht's aus

Wenn es um die Lagerung von Cannabis geht, sollte der Behälter für dein Gras luftdicht, lichtundurchlässig und wenn möglich auch stilvoll sein. Schließlich bewahrst du darin dein kostbares grünes Gold auf.

 

Wie lange bleibt Gras frisch? 

Bei idealer Feuchtigkeit und korrekter Lagerung kann dein Cannabis zwischen 6 und 12 Monate frisch bleiben. Es kann aber auch um ein vielfaches längeres gelagert werden, hier solltest du aber eine genaue Sichtkontrolle betreiben. Solange du keinen Schimmel entdeckst, bist du good to go. Es gibt einige Erfahrungsberichte, nach denen bis zu 10 Jahre altes Gras wiedergefunden worden ist und die gewünschte Wirkung beim Rauchen erzielt worden ist. Ob es aber noch gut geschmeckt hat, ist eine andere Frage..

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